Karim Adeyemi kam in jungen Jahren über den FC Bayern und auch der Löwen-Fußballschule mit 9 Jahren zur SpVgg Unterhaching. Der Merkur CUP 2013 war seine Sternstunde. Während sich Manni Schwabl permanent über den Stand der Dinge im Gaißacher Finale (Ldkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) auf der Rückfahrt von Regensburg informieren ließ, sorgten vor allem Karims Treffer gegen den TSV 1860 München für den Finaleinzug.

Gegner damals: sein alter Club FC Bayern München. Mit 4:1 Treffern fieselten die Hachinger um Yannik Oberleitner, Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Markus Oberleitner, Dreh- und Angelpunkt im Hachinger Team, die Roten ab. Und Karim trug mit seinen Treffern maßgeblich am Merkur CUP – Sieg in der 19. Turnierauflage bei.

Unvergessen seine Jubelläufe. Trikot runter, durch die Lüfte gewedelt, ab damit zur Eckfahne und mit blanker Brust gejubelt. Das war Karim – fast wie heute.

Karim ist dem Merkur CUP treu geblieben, hat ihn nie vergessen. Man sah ihn auch später immer mal wieder im Finale, wo er seinen Hachingern die Daumen drückte. Und heute? Karim Adeyemi sieht sich mit dem Merkur CUP sehr eng verbunden und gibt ihm etwas zurück. Mit seiner Karim Adeyemi-Stiftung lädt er bis auf weiteres jedes Jahr eine der Fairplay-Sieger-Mannschaften des laufenden Merkur CUP zu einer spannenden Sportreise ein. Zweimal waren wir bereits bei ihm in Dortmund, wo seit Jahren der BVB sein zuhause ist.

„Ich möchte damit dem Merkur CUP etwas zurückgeben“ seine Worte auf die Frage nach dem “warum?“. Wenn man ihn erlebt mit den zehn- und elfjährigen Buben und Mädchen nimmt man ihm das auch ab. Er strahlt von ganzem Herzen.

Unsere Dortmundreisen

Karim-Adeyemi-Preis: Dortmund-Reise 2024

Karim-Adeyemi-Preis: Dortmund-Reise 2024

„Es war eine unglaubliche Reise mit unvergesslichen Momenten. Fairplay-Sieger kann man im Merkur CUP nur einmal werden“ resümierte Carina Niest, die Managerin des SV Lohhof, der als einer der insgesamt 22 ESB-Fairplay-Sieger als Gewinner dieser „Traumreise“ ausgelost...