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Schnell versammelte sich eine große Kinder-Schaar in der Kabine um den Star-Trainer des Tages. Klaus Augenthaler, Weltmeister von 1990, verteilte noch fleißig Autogramme, bevor er dann sein Versprechen einlöste: eine Trainingseinheit mit dem Gewinner-Team des „Macher gesucht“-Torwandschießens des Bayerischen Handwerkstags.
Beim großen Finale in Unterhaching im Juli setzte sich der TSV Schongau gegen den SVL Weilheim und den FC Lengdorf durch – und so durfte sich das Team von Markus Greif, der die E-Jugend zusammen mit Felix Ritter und Bernhard Kneißl betreut, auf ein ganz besonderes Training freuen.
Die jungen Kicker haben die großen Jahre von Augenthalers Weltkarriere freilich nicht miterlebt, doch sie haben sich vorbereitet und schwärmten unter anderem von seinem Tor von der Mittellinie gegen Frankfurt. Sie hatten sogar einen Fakt parat, den der 69-Jährige selbst gar nicht über sich kannte. „Er hat insgesamt 73 Tore geschossen“, rief ein Schongauer, Augenthaler reagierte sichtlich überrascht.
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Unter den Augen von Dietmar Eisenschmid (Geschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern) und Samuel Nagel (verantwortlich für die Kommunikation bei der Handwerkskammer) ging es dann mit Ball am Fuß zur Sache. Immer wieder lautete die Anweisung des erfahrenen Trainers: „Genauigkeit vor Schnelligkeit!“
Nach ein bisschen Techniktraining standen auch Abschlussübungen und ein Abschlussspiel auf dem Plan, bei dem der 69-Jährige selbst im Tor stand. Sein Ehrgeiz ist nach wie vor groß. „Es hat Spaß gemacht, wir haben schließlich gewonnen“, sagt er augenzwinkernd später bei der gemeinsamen Brotzeit im Schongauer Vereinsheim.
Übrigens: Das Anmeldefenster für den 33. Merkur CUP schließt bald.
Über 260 E-Jungendmannschaften aus der Region haben sich bereits für den 33. Merkur CUP angemeldet. Bis zum 30. Oktober haben Vereine noch Zeit, das Anmeldeformular auszufüllen.