ESB-Umweltpreis führt nach Salzburg

Das Highlight zum Schluss: das Bundesliga-Spiel zwischen Red Bull Salzburg und Austria Lustenau bildete den Schlusspunkt der zweitägigen Reise in die Landeshauptstadt Salzburg. In der Beurteilung hierzu waren sich die Kids einig: „des Fußballspui war des scheenste“ und Xaver ergänzte voller Stolz, „vor allem, weil ich das Endergebnis mit 5:1 richtig getippt hatte.“ Wir hatten 25 gute Plätze in der Red Bull Arena, wo vor Spielbeginn noch Salzburgs Schweizer Neuzugang vom FC Basel, Dominik Schmid, fleißig Autogramme schrieb und Dantel-und Geschicklichkeits-Wettbewerbe für Kurzweil sorgten.


Glückliche Autogrammjäger: Elias, Yaro, Valentin (v.l.) mit Autogrammkarten von Red Bull – Verteidiger Dominik Schmid (Mitte). (Foto uva-press)

 

Die Salzburgreise zu Beginn der Herbstferien war für die U11 des TSV Farchant (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) der Schlusspunkt im diesjährigen Merkur CUP. Der Umweltpreis des Hauptsponsors ESB-Energie Südbayern zugleich der Supergewinn. Die kreativ ausgefüllte Gewinnspielkarte von Spieler-Mama Stefanie Keller war ausschlaggebend dafür, dass Sohn Matthias mit seinen Freunden die Reise nach Österreich hatte antreten können. Nach zweieinhalbstündiger Busfahrt mit Geldhauser Busreisen der erste Stopp am Red Bull Hangar-7, einer Sammlung mit historischen Flugzeugen und Formel-1-Rennwagen.


Im Hangar-7: v.l. Benjamin, Yaro, Elias, Valentin, Paul (Foto uva-press)

 

Nur drei Minuten Fußweg davon entfernt der Jump Dome Salzburg, ein Trampolinpark auf 4.500 m2, den die Buam schon auf der Fahrt zum Hangar mit großer Vorfreude entdeckt hatten. Klar, dass der Programmablauf geändert werden musste.


Yaro (vorne in schwarz) und Elias toben sich aus (Foto uva-press)

 

Die energiegeladenen Jungs tobten sich nach Herzenslust aus und schlugen einfache und doppelte Salt. Verschnaufpausen – Fehlanzeige, Power war angesagt, ganze 105 Minuten lang. Salzburgs historische Altstadt konnte warten.


Benjamin und abhängende Füße. (Foto uva-press)

Ferdinand hatte auch noch auf der sonntäglichen Heimfahrt Erinnerungen an die Trampolinhalle. Sein Rücken schmerzte nämlich immer noch. Auf ihn war er unsanft gefallen. Aber er ist hart im Nehmen und fand den Dome nach wie vor als eines der Highlights.


v.l. Paul, Maximilian, Simon, Benjamin, Valentin, Xaver, Ferdinand, Jakob, Matthias, Yaro und Elias vor den Toren Salzburgs. (Foto uva-press)

Danach ab in die Getreidegasse in der historischen Altstadt Salzburgs mit ihren eisernen Zunftzeichen, seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe, vorbei an Mozarts Geburtshaus und verführerischen Mozartkugeln mit grünem Pistazien-Marzipan, dunklem Haselnuss-Nougat und dem Salzburger Dom und Domquartier.

Zum Abschluss des Tages: Zimmerverteilung im Hotel Heffterhof und gemeinschaftliches Abendessen im Sternbräu. Schnitzel waren klarer Favorit. Ferdinand schmeckte zudem noch ein großer, gemischter Salat. Neben dem Fußball fröhnt er nämlich im Winter dem Skispringen und „da zählt jedes Gramm, was du nicht hast“ so der Zehnjährige.


Schnitzelessen im Sternbräu: v.l. Ferdinand, Xaver, Matthias, Benjamin, Valentin (Foto uva-press)

Gesagt, getan und ab zum Kicker, der neben der Nahrungsaufnahme natürlich volle Aufmerksamkeit erhielt. Dass es zum Nachtisch noch Riesenportionen Eis gab, wollen wir im Sinne Xaver´s nicht weiter erörtern. Er, auch Skispringer, bat angesichts der Menge Eis mit Sahne Merkur CUP-Orgaleiter Dieter Müller darum, sich breiter zu machen, „damit mein Vater das nicht sieht.“


Zum Kicker nach dem Schnitzel: Yaro, Jakob, Valentin, Benjamin, Ferdinand, Xaver (Foto uva-press)

Der Sonntagvormittag war Salzburger Geschichte gewidmet; zu Fuß ging es hinauf auf die Festung Hohensalzburg, eine der größten und am besten erhaltenen Burgenanlagen Europas mit ihrer über 900-jährige Geschichte. „Das war nicht cool, das sind ja nur Steine, die aufgereiht sind“, so die Meinung einiger Nachwuchskicker.


„Bullen Ziehen“ auf der Festung Hohensalzburg Foto: Alexander Vormstein

Die Festungsbahn (1892 eröffnet) brachte die quirrlige aber stets hoch disziplinierte Gruppe nach einer Stunde wieder hinab. Das Verhalten der Kinder erfreute auch Sascha Handke (als 2. Vorstand Ehrenamtler im TSV Farchant), „die Jungs verhalten sich, wie man es sich wünscht.“


Zu Gast in der Red Bull Arena: v.v.l. Maximilian, Jakob, Ferdinand, Xaver, Valentin, Matthias; hinten v.li. Simon, Paul, Yaro, Elias, Benjamin (Foto uva-press)

Dann endlich das Highlight, worauf die elf Buam gewartet hatten: Red Bull Salzburg vs. Austria Lustenau. 5.113 Zuschauer, 6 Tore, etliche Würstl und rundum glückliche Kinderaugen, die Bilanz nach dem Herbst-Wochenende in Salzburg.

„Ich wünsche mir“, so Sascha Handke in seinem Fazit, „dass die Jungs diese tolle und einmalige Erfahrung aufnehmen, kompensieren und auch noch in zehn, fünfzehn Jahren über diese wunderbare Merkur CUP-Reise erzählen.“

Uwe Vaders

 

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